Vorspann: DBW - Zusammenschluss der SELBSTHILFEEINRICHTUNGEN für den öffentlichen Dienst

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DBW - Zusammenschluss der SELBSTHILFEEINRICHTUNGEN für den öffentlichen Dienst

Vorwort

Liebe Angehörige des öffentlichen Dienstes,

seit mehr als 60 Jahren ist der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) der Zusammenschluss der wichtigsten Selbsthilfeeinrichtungen für den öffentlichen Dienst. Der Selbsthilfegedanke war und ist im öffentlichen Dienst von jeher besonders ausgeprägt und hat bis heute an Bedeutung nicht verloren. Die meisten im DBW zusammengeschlossenen Unternehmen und wirtschaftliche Einrichtungen kommen aus der Mitte des öffentlichen Dienstes und wurden teilweise von Beamten gegründet.

Die Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden kennen und schätzen die Verbundenheit der Selbsthilfeeinrichtungen zum öffentlichen Dienst. Mit ihren vorteilhaften und preiswerten Angeboten schließen oder ergänzen sie viele der Lücken, die der Gesetzgeber ausdrücklich oder unbewusst offen gelassen hat. Die Vielzahl spezieller Regelungen erfordert bedarfsgerechte – und auf den öffentlichen Dienst zugeschnittene – Lösungen. Die Selbsthilfeeinrichtungen im DBW haben sich darauf eingestellt und bieten kompetente Beratung sowie vorteilhafte Konditionen. Profitieren auch Sie von der jahrzehntelangen Erfahrung.

Mit dem vorliegenden Ratgeber informieren wir Sie zum 17. Mal über Zahlen, Daten und Fakten im öffentlichen Dienst sowie der Bereiche Bahn, Post und Telekom. Für die rund 6,8 Millionen Menschen, die im öffentlichen Dienst bzw. privatisierten Dienstleistungssektor arbeiten oder gearbeitet haben, gelten zahlreiche Besonderheiten. Die Einkommens- und Arbeitsbedingungen sind im öffentlichen Dienst /Sektor in vielen Fällen anders geregelt als in der Privatwirtschaft.

In diesem Ratgeber erläutern wir die Grundzüge im Tarif- und Besoldungsrecht. Gerade bei der Bezahlung haben die Länder die neuen Gestaltungsräume, die ihnen die Föderalismusreform bietet, schon jetzt deutlich genutzt. Es entstehen immer mehr differenzierte Regelungen. Uns ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, die wesentlichen Bezahlungsgrundlagen in diesem Ratgeber zusammenzustellen. Vieles, was wir in diesem Ratgeber erläutern, ändert sich oft schon kurz nach Redaktionsschluss. Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, haben wir auf www.rund-ums-geld-im-oeffentlichen-dienst.de ein umfassendes Informationsangebot eingerichtet.

Mein besonderer Dank gilt den Autoren, die an diesem Ratgeber mitgewirkt haben. Trotz aller Sorgfalt, um die wir uns auch dieses Mal wieder bemüht haben, können sich aber Fehler eingeschlichen haben. Sollten Sie welche entdecken oder haben Sie uns Änderungen bzw. Ergänzungen vorzuschlagen: Bitte schreiben Sie uns. Ihre Mithilfe wird belohnt. Alle Einsender von Vorschlägen, die wir verwenden, erhalten kostenlos einen Ratgeber Ihrer Wahl.

Uwe Tillmann
Geschäftsführer des DBW

Selbsthilfeeinrichtungen für den öffentlichen Dienst:
Unser Angebot – Ihr Vorteil

Geschichte und Bedeutung der Beamtenselbsthilfeeinrichtungen sind eng verknüpft mit dem deutschen Beamtentum. Die rechtliche Sicherstellung der Beamten und die Ausdehnung der Grundrechte, insbesondere der Vereinsfreiheit, schufen die Voraussetzungen für ein umfassendes Selbsthilfewerk der Beamtenschaft.

Lücken in der wirtschaftlichen Absicherung waren einst Grund zur Bildung von eigenen Selbsthilfeeinrichtungen. Die Beamten wollten nicht von der allgemeinen Erhöhung des Lebensstandards ausgeschlossen bleiben.

Am 26. Mai 1951 wurde der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) von 24 Selbsthilfeeinrichtungen des öffentlichen Dienstes und den beiden großen Spitzenorganisationen der beamtenorganisierenden Gewerkschaften gegründet.

Der Name „Deutscher Beamtenwirtschaftsring“ kommt aus Hamburg. Dort hatten sich nach dem Krieg die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen zum Hamburger Beamtenwirtschaftsring zusammengeschlossen. Damit der neue Zusammenschluss nicht Rechtsnachfolger

 

Vorstand und Geschäftsführer des Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V (DBW): Erste Reihe: Prof. Dr. Wolfgang Müller (Bereich Bankdienstleistungen), Astrid Hollmann (Vorstandsvorsitzende des DBW und stellv. Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion), Dr. Karsten Schneider (Vorstandsvorsitzender des DBW und Abteilungsleiter beim DGB Bundesvorstand), Uwe Tillmann (Geschäftsführer des DBW). Mittlere Reihe: Uwe Laue (Bereich Versicherungen), Anke Schwitzer (Landesvorsitzende Schleswig-Holstein beim dbb beamtenbund und tarifunion). Klaus Weber (ver.di-Bundesbeamtensekretär). Oberste Reihe: Rainer Saalfrank (Bereich Einkaufsvorteile und Service), Bernd Hertweck (Bereich Bausparen)

 

des früheren Deutschen Beamtenwirtschaftsbundes wurde, traten die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen den Namen „Beamtenwirtschaftsring“ ab.

Zum 1. Januar 2014 gehören dem Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) insgesamt 17 Mitgliedseinrichtungen an. Laut Satzung ist der DBW der Zusammenschluss von wirtschaftlichen Einrichtungen der Angehörigen des öffentlichen Dienstes und ihrer Verbände. Er ist kein Erwerbsunternehmen. Sein Sitz ist Düsseldorf. Dort ist der DBW auch im Vereinsregister eingetragen.

Der DBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftlichen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Dienstleistungssektors zu fördern und sie bei Beschäftigten und deren Angehörigen zu empfehlen.

Organe des DBW sind die alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung und der Vorstand. Die Hauptversammlung hat unter anderem die Aufgabe, den Vereinsvorstand zu wählen. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern, von denen insgesamt vier von den beiden großen Spitzenorganisationen – dbb beamtenbund und tarifunion und Deutscher Gewerkschaftsbund – vorgeschlagen werden. Aus ihrem Kreis werden auch die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden benannt. Die weiteren vier Vorstandsmitglieder werden aus dem Kreis der wirtschaftlichen Mitgliedseinrichtungen vorgeschlagen. Alle Vorstandsämter werden ehrenamtlich ausgeübt.

Vorstand und Geschäftsführung des DBW

Vorstand
Vorsitzender*: Astrid Hollmann (dbb beamtenbund und tarifunion) und Dr. Karsten Schneider (DGB)
Gewerkschaften: Anke Schwitzer (dbb beamtenbund und tarifunion) und Klaus Weber (DGB/ver.di)
Autoclubs, Einkaufsvorteile und Service: Rainer Saalfrank
Bankdienstleistungen: Prof. Dr. Wolfgang Müller
Bausparen: Bernd Hertweck
Versicherungen: Uwe Laue
*gleichberechtigte Vorsitzender gem. § 26 BGB

Geschäftsführer
Uwe Tillmann

50-jähriges Jubiläum des DBW mit Hans-Dietrich Genscher

Zahlreiche Gäste nahmen an der Festveranstaltung des DBW zum 50-jährigen Jubiläum in Berlin teil. Mit Hans-Dietrich Genscher konnte der DBW einen der herausragenden Politiker deutscher und internationaler Geschichte als Festredner gewinnen. Der langjährige Außenminister der Bundesrepublik war Anfang der siebziger Jahre auch Bundesminister des Innern. Genscher betonte, dass er sich in dieser Zeit auch ein umfassendes Bild über die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes machen konnte.

 

60 Jahre Deutscher Beamtenwirtschaftsring e.V.

Am 7. Juli 2011 feierte der DBW in Mettmann sein 60-jähriges Jubiläum. Im öffentlichen Teil der Hauptversammlung (HV) referierte Dr. Volker Leienbach vom Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) in einem spannenden Vortrag über die „Gesundheit und Pflege als besondere Herausforderung für unsere Gesellschaft“. Die letzte Hauptversammlung des DBW fand am 4. Juli 2013 in Würzburg statt. Als Gastreferent konnte Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Battis gewonnen werden, der sich in seinem Vortrag mit der „Föderalismusreform und dem Auseinanderdriften beamtenrechtlicher Grundzüge” befasste und mit seiner Rede großen Anklang fand.

Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Battis

Dr. Volker Leienbach vom PKV-Verband

Impressionen der DBW-Hauptversammlungen 2009 und 2011

HV 2009: Egbert Biermann bei seiner Abschiedsrede nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender des DBW

Prof. Dr. Wolfgang Müller, im Vorstand des DBW für das Themas „Banken“ zuständig, im Gespräch mit dem ehemaligen Chef des Beamtenbundes Peter Heesen und der ehemaligen stellv. Vorsitzenden des DGB Ingrid Sehrbrock

Dr. Elke Löffler war Hauptreferentin. Sie leitet das Institut „governance international“ in Birmingahm

Immer anwesend bei den Hauptversammlungen des DBW, die Vertriebsvorstände der Selbsthilfeeinrichtungen des öffentlichen Dienstes: Stefan Gronbach, Dr. Joachim Rauscher und Dr. Joachim Klare

Klaus Dauderstädt begrüßt die Teilnehmer beim 60-jährigen Jubiläum

HV 2011: Die damaligen DBW-Vorstandsvorsitzenden Klaus Dauderstädt und Nils Kammradt. Rechts Uwe Tillmann, Geschäftsführer vom Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V.

Aufmerksames Zuhören bei den Teilnehmern der Hauptversammlung in 2011

Impressionen der DBW-Hauptversammlung 2013 in Würzburg

Dr. Karsten Schneider begrüßt die Teilnehmer der Hauptversammlung bei seiner Eröffnungsrede

Das Tagungspodium: Astrid Hollmann, Uwe Tillmann und Dr. Karsten Schneider

Geschäftsführer Uwe Tillmann bei der Aussprache zum Geschäftsbericht

Prof. Dr. Battis im Gespräch mit Astrid Hollmann

Aufmerksames Zuhören bei den Teilnehmern der Hauptversammlung

Ulrich Benra, Fachvorstand Beamte beim Beamtenbund

Uwe Laue, Prof. Dr. Wolfgang Müller und Klaus Weber (ver.di)

Achim Hoffmann, Uwe Tillmann, Claudia Koschatzky und Prof. Dr. Müller

Uwe Tillmann, Prof. Dr. Wolfgang Müller, Astrid Hollmann, Prof. Dr. Ulrich Battis und Dr. Karsten Schneider

Uwe Laue (Debeka) im Gespräch mit Thilo Hommel (dbb) und Jürgen Hansemann (NÜRNBERGER)

Astrid Hollmann und Dr. Karsten Schneider die neuen Vorstandsvorsitzenden

Gute Stimmung am Abend mit Fränkischem Buffet

Stefan Baumann von der SIGNAL IDUNA mit Cornelia Wangemann, die die HV 2013 wiederum perfekt organisierte

Das Fränkische Kabarett kam gut an

Der wunderbare Blick auf das fränkische Würzburg

Vorteilhafte Angebote für den öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Sektor gelten zahlreiche Sonderregelungen. Besoldung, Versorgung, Dienstunfähigkeit, Beihilfe, Disziplinar- und Haftungsrecht sowie die Systeme der Zusatzversorgung sind hierfür nur einige Beispiele. Trotz der Umstrukturierungen bei Bahn, Post und Telekom gilt dies auch für die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – vor allem, wenn sie sich im Beamtenverhältnis befinden. Pflichten und Rechte der Beschäftigten sind im öffentlichen Dienst bzw. privatisierten Dienstleistungssektor eben vielfach anders geregelt als in der privaten Wirtschaft.

Arbeitsschwerpunkte und Angebote des DBW

- RatgeberService

Der RatgeberService des DBW für den öffentlichen Dienst hat sich etabliert. Mehr als 100.000 Kunden und 1,5 Mio. verkaufte Exemplare seit der 1. Auflage des Ratgebers „Rund ums Geld im öffentlichen Dienst“ im Jahr 1998 sprechen eine deutliche Sprache.

Entwicklung der Kundenzahlen für den RatgeberService

- AboService

Der RatgeberService des DBW umfasst mehrere Buchtitel, vier Ratgeber werden im AboService angeboten. Bei diesem Angebot wird den Bestellern einmal jährlich unaufgefordert die Neuauflage des jeweiligen Ratgebers zugestellt – direkt und bequem an die gewünschte Postanschrift.

- OnlineService

Die Ratgeber des DBW sowie weitere Informationen kann man mit OnlineService zum öffentlichen Dienst bzw. privatisierten Dienstleistungssektor finden, beispielsweise zum Tarif- und Beamtenrecht. Einige OnlineBücher runden das gute Informationsangebot ab. Für nur 10 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten können mehr als 100 PDF-Dokumente gelesen, gedruckt und heruntergeladen werden.

Unter www.onlineservice-oed.de können Sie sich anmelden.

- InternetService

Der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. hat 30 verschiedene Internetauftritte im Netz. Die Besucherentwicklung ist insgesamt sehr erfreulich. Von 2009 bis 2013 konnten die Besucherzahlen um mehr als 60 Prozent auf mehr als 6.555 Mio. (jährlich) gesteigert werden. Damit verzeichnen die Websites des DBW am Tag mehr als 17.900 Besucher/innen, die sich im Durchschnitt jeweils sieben Seiten anschauen.

Internetbesucher: Mehr als 60 Prozent Steigerung von 2009 bis 2013

Ausbildung im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst sind rund 200.000 junge Menschen in Ausbildung, davon etwa 90.000 in einem Beamtenverhältnis. Nach der demografischen Entwicklung wird sich die Zahl der Schulabgänger/innen in den kommenden Jahren erheblich verringern. Auch für Behörden und sonstige Einrichtungen

Im öffentlichen Sektor wird es schwerer werden, geeignete Schulabgänger für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst zu interessieren und zu gewinnen.

Es ist absehbar, dass es zu einem Wettbewerb um den besten Nachwuchs kommen wird. Schon in den letzten Jahren wurden in der privaten Wirtschaft bestimmte Ausbildungsplätze nicht besetzt, weil sich nicht genügend geeignete Bewerber/innen gefunden haben. Von dieser Entwicklung ist auch der öffentliche Dienst erfasst, beispielsweise bei der Gewinnung um den Nachwuchs für technische Berufe und IT-Ausbildungen.

Das Projekt des DBW „Ausbildung im öffentlichen Dienst“ wird gemeinsam mit der HUK-COBURG durchgeführt und will einen Beitrag leisten, die Vielfalt des „Öffentlichen Dienstes“ und die dort bestehenden Chancen für einen BerufsStart mit Perspektiven aufzuzeigen. Nur wenige Berufseinsteiger wissen, dass der öffentliche Dienst ein moderner Arbeitgeber mit sehr guten Ausbildungsangeboten ist.

Der Internetauftritt www.ausbildung-im-oeffentlichen-dienst.de steht im Mittelpunkt des Projekts. Dort findet man die Kontaktdaten zu den Behörden. Mit einem Link im Profil der jeweiligen Behörde kommen die User direkt zum Ausbildungsplatzangebot der behördeneigenen Website. Daneben bietet der Internetauftritt eine Stellenbörse für Auszubildende und Beamtenanwärter/innen, die von den Behörden kostenfrei genutzt werden kann.

Das Projekt wird von den Spitzenorganisationen der zuständigen Gewerkschaften unterstützt. Sowohl der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) als auch der dbb beamtenbund und tarifunion haben das Projekt mit einer Anschubfinanzierung gefördert.

- Info

Aktuelle und kurz gefasste Informationen zum Thema „Ausbildung im öffentlichen Dienst“. Änderungen und Neuerungen bei Berufen und aktuelle Trends in der Berufsbildung.

- Berufsbilder

Hier findet man Informationen zu mehr als 400 Berufsbildern für Auszubildende und Beamtenanwärter/innen. Beschrieben werden Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungsinhalte.

- Tipps

Ratschläge und Hinweise für Schulabgänger und andere Berufssuchende. Wie bewerbe ich mich richtig und andere TIPPs für eine erfolgreiche Bewerbung bei Behörden.

- Arbeitgeber

In dieser Rubrik findet man mehrere Tausend Behörden mit ihren Kontaktdaten. Mit einem Link im Profil der jeweiligen Behörde gelangen die User direkt zum Ausbildungsplatzangebot auf der Website der entsprechenden öffentlichen Einrichtung.

- Suche

Recherchieren und finden… Mit der Suchfunktion kommt man schnell an den richtigen Treffer…

- Download

Interessante und wichtige Dokumente können hier kostenfrei heruntergeladen werden.

- Stellenbörse

Hier finden Sie die bundesweit führende Stellenbörse für die Ausbildung im öffentlichen Dienst. Das Ausbildungsplatzangebot umfasst durchschnittlich rund 2.000 Stellen für Auszubildende und Beamtenanwärter/innen. Die Behörden und sonstigen Einrichtungen im öffentlichen Dienst bzw. im privatisierten Dienstleistungssektor können diese Ausbildungsplatzbörse kostenfrei nutzen.

BEAMTENBERUFE

Im öffentlichen Dienst befinden sich rund 200.000 Menschen in Ausbildung, davon etwa 90.000 in einem Beamtenverhältnis. Die Behörden in Bund, Ländern und Kommunen sind der größte Ausbilder in Deutschland.

Die demografische Entwicklung zeigt, dass sich die Zahl der Schulabgänger/innen in den kommenden Jahren erheblich verringern wird. Dies wird es auch den Behörden und sonstigen Einrichtungen im öffentlichen Sektor erschweren, geeignete Schulabgänger für eine Beamtenausbildung im öffentlichen Dienst zu interessieren und zu gewinnen. Dies gilt gleichermaßen für Referendare/Referendarinnen und Lehramtsanwärter/innen.

Es ist absehbar, dass es zu einem Wettbewerb um den besten Nachwuchs kommen wird. Schon in den beiden zurückliegenden Jahren haben Unternehmen der privaten Wirtschaft etliche Ausbildungsplätze nicht besetzen können, weil sich nicht genügend geeignete Bewerber/innen gefunden haben. Von dieser Entwicklung ist auch der öffentliche Dienst bereits erfasst, beispielsweise bei der Gewinnung von Nachwuchskräften für technische Berufe und IT-Ausbildungen.

Das Projekt des DBW „BEAMTENBERUFE“ wird in Kooperation mit der BBBank und der Debeka durchgeführt und soll einen Beitrag leisten, die Vielfalt der „Behörden“ und die dort bestehenden Chancen für Berufe im Beamtenverhältnis aufzuzeigen. Die wenigsten Schulabgänger wissen, dass die Behörden
- attraktive Arbeitgeber
- mit modernen Arbeitsplätzen
- und sehr guten Ausbildungsangeboten sind.

Die Behörden im öffentlichen Dienst bieten Beamtenberufe mit
- interessanten Gestaltungsmöglichkeiten im Zuge von Verwaltungsmodernisierung und eGovernment
- vielfältigen Aufgabengebieten
- und nicht zuletzt die Aussicht auf sichere Arbeitsplätze.

Der öffentliche Dienst ist weitaus besser als sein Ruf. Aber die Behörden im öffentlichen Dienst brauchen ein besseres Image. Über die Vielfalt des Öffentlichen Dienstes wissen Schüler und andere Berufsinteressierte wenig. Das Projekt informiert deshalb über die Beamtenberufe und Beamtenausbildungen, für die in den Behörden eingestellt wird.

Zentraler Punkt des Projekts ist ein umfangreiches Informationsangebot im Internet. Neben den Ausbildungsinhalten und Zugangsvoraussetzungen zu den Beamtenberufen und Beamtenausbildungen findet man unter www.beamtenberufe.de auch die Kontaktdaten zu den Behörden bei Bund, Ländern und Kommunen. Mit einem Link im Kontaktprofil der jeweiligen Behörde kommen die User direkt zum Ausbildungsplatzangebot für Beamtinnen und Beamte auf der behördeneigenen Website.

BEAMTENBERUFE soll das Internetportal für Ausbildungsplatzangebote von Beamtenanwärtern, Referendaren und Lehramtsanwärtern werden. Schon jetzt ist die Website inhaltlich „gut gefüllt“ und hat ein herausragendes Ranking bei Google.

Im Rahmen des Projekts wird der DBW über diverse Beamtenberufe der Verwaltung, und der Beamtenausbildung bei Polizei, Feuerwehr oder dem Finanzwesen informieren. Änderungen bei Beamtenausbildungen oder dem Laufbahnrecht werden begleitet. Einige ausgewählte Beamtenanwärter, Referendare und Lehramtsanwärter werden interviewt und können so ihre „persönliche Eindrücke (Zufriedenheit!)“ über die Beamtenausbildung artikulieren. Durch die Interviews soll es gelingen, den öffentlichen Dienst „sympathisch“ und die Beamtenberufe „attraktiv“ darzustellen.

Rund ums Geld im öffentlichen Dienst
Das Nachschlagewerk für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit den wichtigsten Infos zu Einkommen, Bezahlung, Zulagen, Arbeitszeit, Urlaub, Reise- und Umzugskosten, Nebentätigkeiten, Rente, Beamtenversorgung, Gesundheit, Kranken- und Pflegeversicherung, Beihilfe, Soziales, Kinder- und Elterngeld sowie Steuern von A bis Z. Der Ratgeber erläutert komplizierte Sachverhalte verständlich und ist übersichtlich gegliedert.

 

Mehr Informationen findet man auf der Buch begleitenden Website unter
www.rund-ums-geld-im-oeffentlichen-dienst.de


Beamtenversorgung in Bund und Ländern
Die Grundzüge der Beamtenversorgung werden verständlich erläutert, beispielsweise die Berechnung des Ruhegehalts und die Mindestversorgung. Die Neuregelungen des Versorgungsänderungsgesetzes sind genauso berücksichtigt wie die „Riester-Vorsorge“ für Beamte. Das Buch enthält den Wortlaut des BeamtVG mit dem Stand vor der Föderalismusreform sowie die aktuelle Fassung des Beamtenversorgungsgesetzes (Bund). Mit einem Verzeichnis von Anwälten für das Verwaltungs- und Beamtenrecht.

 

Mehr Informationen findet man auf der Buch begleitenden Website unter www.beamtenversorgung-in-bund-und-laendern.de


Beihilfe in Bund und Ländern
Der Ratgeber erläutert die komplizierten Vorschriften zur Beihilfe und orientiert sich am Beihilferecht des Bundes, das auch in einigen Ländern entsprechend angewendet wird. Vom Bundesrecht abweichende Landesvorschriften werden in einem eigenen Kapitel „Länder“ erläutert. Die Neuregelungen der Gesundheitsreform sind berücksichtigt. Tipps und Infos sowie ein Verzeichnis von Kliniken machen den Ratgeber zu einem beliebten Nachschlagewerk.

 

Mehr Informationen findet man auf der Buch begleitenden Website unter www.beihilfe-in-bund-und-laendern.de


BerufsStart im öffentlichen Dienst

Der Ratgeber hilft allen jungen Menschen beim Start in das Berufsleben bei einem öffentlichen Arbeitgeber. Gerade im öffentlichen Dienst gelten für Auszubildende und Beamtenanwärter zahlreiche Sonderregelungen. Der Ratgeber erläutert die wichtigsten Rechte und Pflichten zum BerufsStart. Das Buch eignet sich auch für Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Verantwortliche im Personalbereich. Mit ausgewählten Link-Tipps zu „Film, Musik und Video“.

 

Mehr Informationen findet man auf der Buch begleitenden Website unter www.berufsstart-im-öffentlichen-dienst.de


 

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