Überstundenvergütung für Tarifbeschäftigte

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Überstundenvergütung für Tarifbeschäftigte

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Hinweis der Redaktion: Hier wird noch die Regelung des BAT beschrieben und erläutert

Überstundenvergütung für Angestellte

Für Überstunden erhalten Angestellte bestimmte Zeitzuschläge (§ 35 BAT):

Diese betragen je Stunde:
- für Überstunden in den Vergütungsgruppen
X bis V c, Kr. I bis Kr. VI                                                                              25 v. H.
V a/V b, Kr. VII/VIII                                                                                    20 v. H.
IV b bis I, Kr. IX bis XIII                                                                              15 v. H.

- für Arbeit an Sonntagen                                                                           25 v. H.
- für Arbeit an
- Wochenfeiertagen sowie am Ostersamstag und Pfingstsonntag
  ohne Freizeitausgleich                                                                           135 v. H.
  bei Freizeitausgleich                                                                                35 v. H.
- Wochenfeiertagen, die auf einen Sonntag fallen
  ohne Freizeitausgleich                                                                           150 v. H.
  bei Freizeitausgleich                                                                                50 v. H.
- soweit nach § 16 Abs. 2 kein Freizeitausgleich erteilt wird, für Arbeit
  nach 12 Uhr an dem Tage vor dem
  Ostersonntag, Pfingstsonntag                                                                  25 v. H.
  ersten Weihnachtsfeiertag, Neujahrstag                                                  100 v. H.
  der Stundenvergütung,

- für Nachtarbeit                                                                                   1,28 Euro
- für Arbeit an Samstagen in der Zeit
 von 13 Uhr bis 20 Uhr                                                                          0,64 Euro
(Kastenende)

Treffen mehrere Zeitzuschläge zusammen, wird grundsätzlich nur der jeweils höchste Zeitzuschlag gezahlt. Daneben wird der Zeitzuschlag für Nachtarbeit und für Samstage (13 Uhr bis 20 Uhr) nicht gezahlt, wenn bereits Zulagen für entsprechende Leistungen (u. a. Entschädigungen, Zuschläge) gewährt werden.

Für die Zeit des Bereitschaftsdienstes einschließlich der geleisteten Arbeit und für die Zeit der Rufbereitschaft werden keine Zeitzuschläge gezahlt. Ansprüche entstehen aber, wenn innerhalb der Rufbereitschaft eine tatsächliche Arbeitsleistung (einschl. der Wegezeiten) erbracht wird.

Die Stundenvergütung wird für jede Vergütungsgruppe festgelegt.


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